BIBELTEXT · LUTHERBIBEL 1912
Markus 1:14–20
14Nachdem aber Johannes überantwortet war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium vom Reich Gottes
15und sprach: Die Zeit ist erfüllet, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!
16Da er aber am Galiläischen Meer ging, sah er Simon und Andreas, seinen Bruder, daß sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer.
17Und Jesus sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!
18Alsobald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.
19Und da er von da ein wenig weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, daß sie die Netze im Schiff flickten; und alsbald rief er sie.
20Und sie ließen ihren Vater Zebedäus im Schiff mit den Tagelöhnern und folgten ihm nach.
Markus 1:14–20 · Lutherbibel 1912 (L1912)
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Bevor du weitergehst
Markus stellt Jesu Botschaft an den Anfang: Gottes Reich ist nahe; Menschen werden zur Umkehr und zum Glauben an die gute Nachricht gerufen. Danach trifft Jesus zwei Brüderpaare bei ihrer Arbeit. Der Ruf zur Nachfolge bekommt Namen, Netze und einen Ort. Achte darauf, was die Fischer verlassen und wem sie sich anschließen. Die Erzählung beschreibt eine neue Bindung, nicht nur ein neues Wissen über Religion.
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