BIBELTEXT · LUTHERBIBEL 1912
Psalmen 23:1–6
1Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
2Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
3Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
4Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich.
5Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
6Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Psalmen 23:1–6 · Lutherbibel 1912 (L1912)
Vollständiges Kapitel öffnenIMPULS ZUM TEXT
Bevor du weitergehst
Der Psalm führt von grünen Weiden durch ein dunkles Tal zu einem gedeckten Tisch. Das Tal und die Feinde verschwinden nicht aus dem Bild der Fürsorge. Achte besonders auf den Wechsel der Anrede: Zunächst erzählt der Beter von Gott; im Tal spricht er ihn direkt an. Aus dem Reden über Gott wird ein Gespräch mit ihm. Lies den Psalm noch einmal und bleibe bei dem Bild, das deiner Lage am nächsten kommt.
Lies den Text noch einmal, wenn du möchtest. Achte darauf, welches Wort, welche Handlung oder welche Frage dich bleibt. Du kannst eine Lektüre beenden, ohne sie vollständig verarbeitet zu haben.
ZUM NACHDENKEN
An welchem Bild bleibst du hängen? Formuliere daraus einen ehrlichen Satz an Gott, ohne deine Lage schöner zu machen.
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