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Genug für heute

Matthäus 6:25–34 · L19122 Minuten Bibeltext

BIBELTEXT · LUTHERBIBEL 1912

Matthäus 6:25–34

25Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn Speise? und der Leib mehr denn die Kleidung?

26Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?

27Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget?

28Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.

29Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist wie derselben eins.

30So denn Gott das Gras auf dem Felde also kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr euch tun, o ihr Kleingläubigen?

31Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, was werden wir trinken, womit werden wir uns kleiden?

32Nach solchem allem trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr des alles bedürfet.

33Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen.

34Darum sorgt nicht für den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.

Matthäus 6:25–34 · Lutherbibel 1912 (L1912)

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IMPULS ZUM TEXT

Bevor du weitergehst

Jesus spricht hier über Nahrung, Kleidung und den morgigen Tag – echte Bedürfnisse. Die Vögel und Blumen lenken den Blick auf die Fürsorge des Vaters. Zugleich fragt Jesus, was Sorge tatsächlich bewirken kann, und verweist auf Gottes Reich und Gerechtigkeit als Ausrichtung. Unterscheide beim Lesen zwischen einem Schritt, den du heute tun kannst, und einer Zukunft, die du heute nicht sichern kannst. Der Abschnitt muss nicht dazu benutzt werden, dir wegen deiner Sorgen Vorwürfe zu machen.

Lies den Text noch einmal, wenn du möchtest. Achte darauf, welches Wort, welche Handlung oder welche Frage dich bleibt. Du kannst eine Lektüre beenden, ohne sie vollständig verarbeitet zu haben.

ZUM NACHDENKEN

Welche Sorge betrifft eine heutige Aufgabe, welche eine ungewisse Zukunft? Benenne einen möglichen Schritt und etwas, das du offenlassen musst.

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