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Das Gute sehen / Lesen 5 von 7

Raum mitten im Schwierigen

1. Thessalonicher 5:16–24 · L19121 Minuten Bibeltext

BIBELTEXT · LUTHERBIBEL 1912

1. Thessalonicher 5:16–24

16Seid allezeit fröhlich,

17betet ohne Unterlaß,

18seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christo Jesu an euch.

19Den Geist dämpfet nicht,

20die Weissagung verachtet nicht;

21prüfet aber alles, und das Gute behaltet.

22Meidet allen bösen Schein.

23Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer Geist ganz samt Seele und Leib müsse bewahrt werden unsträflich auf die Zukunft unsers HERRN Jesu Christi.

24Getreu ist er, der euch ruft; er wird's auch tun.

1. Thessalonicher 5:16–24 · Lutherbibel 1912 (L1912)

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IMPULS ZUM TEXT

Bevor du weitergehst

Die kurzen Aufforderungen zu Freude, Gebet und Dank stehen neben der Aufgabe, alles zu prüfen und am Guten festzuhalten. Der Abschnitt endet mit Gottes Treue. Dankbarkeit bedeutet deshalb nicht, jede Stimme ungeprüft anzunehmen oder Schädliches gutzuheißen. Versuche, zwei Sätze nebeneinander zu schreiben: einen über das, was schwer ist, und einen über etwas Gutes, das darin oder daneben vorhanden ist. Keiner muss den anderen aufheben.

Lies den Text noch einmal, wenn du möchtest. Achte darauf, welches Wort, welche Handlung oder welche Frage dich bleibt. Du kannst eine Lektüre beenden, ohne sie vollständig verarbeitet zu haben.

ZUM NACHDENKEN

Was möchtest du heute weder verharmlosen noch übersehen? Formuliere einen ehrlichen Satz zur Belastung und einen zum Guten.

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