BIBELTEXT · LUTHERBIBEL 1912
1. Petrus 5:6–11
6So demütiget euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, daß er euch erhöhe zu seiner Zeit.
7Alle Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch.
8Seid nüchtern und wachet; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge.
9Dem widerstehet, fest im Glauben, und wisset, daß ebendieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.
10Der Gott aber aller Gnade, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christo Jesu, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, vollbereiten, stärken, kräftigen, gründen.
11Ihm sei Ehre und Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
1. Petrus 5:6–11 · Lutherbibel 1912 (L1912)
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Bevor du weitergehst
Die Einladung, Sorgen auf Gott zu werfen, steht zwischen Worten über Demut und Wachsamkeit. Der Brief erinnert außerdem daran, dass andere Glaubende ebenfalls leiden. Vertrauen wird hier weder als Alleingang noch als Sorglosigkeit beschrieben. Gib einer Belastung einen konkreten Namen. Überlege dann, was du im Gebet abgeben und welche Hilfe du von einem Menschen annehmen kannst. Beides darf zusammengehören.
Lies den Text noch einmal, wenn du möchtest. Achte darauf, welches Wort, welche Handlung oder welche Frage dich bleibt. Du kannst eine Lektüre beenden, ohne sie vollständig verarbeitet zu haben.
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