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Jesus begegnen / Lesen 7 von 7

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Lukas 24:13–35 · L19123 Minuten Bibeltext

BIBELTEXT · LUTHERBIBEL 1912

Lukas 24:13–35

13Und siehe, zwei aus ihnen gingen an demselben Tage in einen Flecken, der war von Jerusalem sechzig Feld Wegs weit; des Name heißt Emmaus.

14Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten.

15Und es geschah, da sie so redeten und befragten sich miteinander, nahte sich Jesus zu ihnen und wandelte mit ihnen.

16Aber ihre Augen wurden gehalten, daß sie ihn nicht kannten.

17Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Reden, die ihr zwischen euch handelt unterwegs, und seid traurig?

18Da antwortete einer mit Namen Kleophas und sprach zu ihm: Bist du allein unter den Fremdlingen zu Jerusalem, der nicht wisse, was in diesen Tagen darin geschehen ist?

19Und er sprach zu ihnen: Welches? Sie aber sprachen zu ihm: Das von Jesus von Nazareth, welcher war ein Prophet mächtig von Taten und Worten vor Gott und allem Volk;

20wie ihn unsre Hohenpriester und Obersten überantwortet haben zur Verdammnis des Todes und gekreuzigt.

21Wir aber hofften, er sollte Israel erlösen. Und über das alles ist heute der dritte Tag, daß solches geschehen ist.

22Auch haben uns erschreckt etliche Weiber der Unsern; die sind früh bei dem Grabe gewesen,

23haben seinen Leib nicht gefunden, kommen und sagen, sie haben ein Gesicht der Engel gesehen, welche sagen, er lebe.

24Und etliche unter uns gingen hin zum Grabe und fanden's also, wie die Weiber sagten; aber ihn sahen sie nicht.

25Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren und träges Herzens, zu glauben alle dem, was die Propheten geredet haben!

26Mußte nicht Christus solches leiden und zu seiner Herrlichkeit eingehen?

27Und fing an von Mose und allen Propheten und legte ihnen alle Schriften aus, die von ihm gesagt waren.

28Und sie kamen nahe zum Flecken, da sie hineingingen; und er stellte sich, als wollte er weiter gehen.

29Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben.

30Und es geschah, da er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brot, dankte, brach's und gab's ihnen.

31Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen.

32Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege, als er uns die Schrift öffnete?

33Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten wieder gen Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren,

34welche sprachen: Der HERR ist wahrhaftig auferstanden und Simon erschienen.

35Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wäre an dem, da er das Brot brach.

Lukas 24:13–35 · Lutherbibel 1912 (L1912)

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IMPULS ZUM TEXT

Bevor du weitergehst

Die beiden auf dem Weg nach Emmaus erzählen von einer Hoffnung, die für sie gescheitert ist. Jesus lässt sie berichten und erschließt ihnen dann die Schrift. Sie laden den Fremden ein zu bleiben; beim Brechen des Brotes erkennen sie ihn und kehren nach Jerusalem zurück. Achte auf den Richtungswechsel: Weggehen wird zu Zurückkehren, Enttäuschung zu einer Nachricht, die sie teilen möchten. Das Gespräch auf dem Weg gehört zu dieser Veränderung.

Lies den Text noch einmal, wenn du möchtest. Achte darauf, welches Wort, welche Handlung oder welche Frage dich bleibt. Du kannst eine Lektüre beenden, ohne sie vollständig verarbeitet zu haben.

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